2. Mannschaft läßt Federn

Auch wenn diesmal „nur“ ein gewonnenes Unentschieden heraussprang verteidigen die Maintaler weiterhin die Tabellenspitze. In einem guten Spitzenspiel forderte die befreundete Mannschaft aus Kassel als Tabellendritter den ungeschlagenen Tabellenführer aus Maintal heraus. Kassel spielte mit Thrämer, Brückner, Dippel und Hitsch in der Stammformation, Maintal trat mit Rank (für den verletzten Weber), Plickert, Ritter und Wetzstein an.

Zunächst sah es für Maintal gar nicht gut aus, denn Thomas Rank kam nur schleppend ins Spiel, der gut aufgelegte Thrämer zeigte von Beginn an, dass er den ersten wichtigen Punkt für seine Mannschaft unbedingt einfahren wollte. So lief Rank schnell einem 0:2-Satzrückstand hinterher, kam dann aber in Satz 3 und 4 besser ins Spiel und gewann diese. Die Aufholjagd hinterließ allerdings zu große Spuren, so dass der entscheidende 5. Satz klar an den konsequent agierenden Thrämer ging.

Die Folgepartie auf Position 3 bestritt Brückner gegen den hoffnungsvollen Maintaler Nachwuchsspieler Plickert. Plickert trat von Anbeginn an sehr souverän und unaufgeregt auf, war jederzeit Herr der Lage und gewann sein Spiel letztlich klar in 3 Sätzen.

Nun war es an Ritter seine bisherige 100-Prozent-Quote fortzusetzen und seine Mannschaft in Führung zu bringen. Doch an diesem Tag war sein hochmotivierter Gegner Dippel zu stark. Ritter gab die ersten beiden Sätze zu schnell ab und kam nur in Satz 4 zu seinem bisher so erfolgreichen Spiel. Am Ende stand eine verdiente 1:3-Niederlage.

Das bessere Satzverhältnis für Maintal führte zu der Konstellation, dass bei einem Sieg von Wetzstein auf Position 1 gegen den Kasseler Hitsch noch 2-Punkte zu retten waren. Allen Beteiligten war klar, dass das entscheidende Spiel eine ganz enge „Geschichte“ werden würde. Und so kam es auch. Hitsch legte los wie die Feuerwehr, seinem einzigartigen druckvollen Spiel konnte Wetzstein in den ersten beiden Sätzen nichts entgegensetzen. Auch wenn Wetzstein dafür bekannt ist, dass er gegen Ende des Spiels noch mal deutlich zulegen kann, waren sich die Maintaler nicht sicher, ob er dazu noch Gelegenheit bekommen würde. Wetzstein biss sich vehement in jeden Ballwechsel und gewann die Sätze 3 und 4 zum Satzausgleich. Im entscheidenden 5. Satz gewann der am Ende etwas glücklichere Wetzstein, auf Grund seines unbedingten Siegeswillens aber letztlich nicht unverdient.

Es gilt nun die volle Konzentration auf das vorletzte Spiel gegen den unmittelbaren Verfolger vom SC Monopol Frankfurt zu richten. Die Partie steht am 16.03.2012 in der Squash-Insel an und wird sicher zu einer Vorentscheidung in der Meisterschaft führen.“

Gruss
Kalli

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