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Decathlon in Maintal

 

Die Sonne scheint, es ist der wärmste Tag des Jahres (bisher), aber trotzdem treffen sich sieben wagemutige Squasher in einer dunklen Anlage. Der Grund ist einfach aber genial. Unser Mitglied Kalli Ritter hat den Squash Zehnkampf (Decathlon) erfunden und heute darf Maintal zeigen was in im steckt. Die Recken die sich an einander und natürlich mit den anderen Vereinen messen wollen sind: Tim Demberg, Andreas Dutine, Jonas Plickert, Stefan Wetzstein, Michael Gäde und natürlich der letzte Maintaler Sieger Ronny “Fitness” Reuther. Unter der super Regie von Kalli wollen alle ihre beste Leistung zeigen. In zwei dreier Gruppen geht der Wettkampf auch gleich los. In den ersten drei Disziplinen muss sich sowohl Präzision (Longlines) als auch Fitness (Courtsprints) in einem verbinden. In der ersten Gruppe mit Andreas, Tim und Ronny zeigt sich auch schnell warum Ronny der Titelverteidiger ist. Bei der zweiten Gruppe liefern sich Michael und Jonas ein Kopf an Kopf Rennen, Michael schafft unglaubliche 16 Longlines auf der Vorhand, dies kontert Jonas mit einer 13 auf der Rückhand und 2 Courtsprints mehr (25). Stefan hat dagegen etwas mit Nervosität zu kämpfen. Bei den Longlines bleibt er klar hinter seinen Möglichkeiten und befindet sich somit schnell im Hintertreff.

Die nächsten Übungen sind Seitenwand Volleys, Seilspringen und Koordinationsleiter. Auch hier ein ähnliches Bild, alle Kämpfen, die einen mehr mit der Nervosität (Stefan), die anderen mehr mit der Übung (Andreas) und am Schluss setzten sich Ronny, Michael und Jonas ein Stück ab. Allerdings vergibt Michael bei der Koordinationsleiter viele wichtige Punkte. Dagegen kann Jonas sich in der technischen Disziplin etwas von Ronny absetzten.

In den nächsten drei Übungen ist wieder viel Schlaggefühl aber auch Schnellkraft gefragt. Beim Volley Pendel über die Seitenwände stechen Michael und Jonas heraus. Im Bälle einsammeln sind alle sechs Maintaler nahe beieinander. Bei den Butterflys (Übung 9a) sammeln wieder Michael und Jonas die meisten Punkte. Allerdings war Tim auf einem richtig guten Weg, bis er einmal aus dem Schlagrhythmus kam.Diesen Fehler kann man in 20 sek. Übungszeit nur schwer wieder korrigieren. Es gilt also auf den Punkt konzentriert und fit zu sein.

Dies schaffte bis zur letzten regulären Übung Jonas am besten. Mit einem leichten Vorsprung dank Michaels Schwäche bei der Koordinationsleiter hat er die Nase vorn. Bei der Geschwindigkeitsmessung schafften alle Werte nah an die 200 km/h. Wieder stachen besonders Ronny, Michael und Jonas raus. Sie schafften als Spitzenwerte 222, 241 und 243 km/h.

Zum Schluss ging es noch zur Bonusübung. Diese absolvierte Ronny, Stefan und Michael sicher.

Am Schluss ergab sich also folgende Wertung:

6. Platz Andreas, 5. Tim, 4. Stefan, 3. Ronny, 2. Michael und 1. Jonas

Ein ausführlicher Leistungsbericht wird gerade von Kalli erstellt. Dieser folgt dann schnell.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass jedes grillen nicht gegen den Spaß angekommen wäre, den man beim Decathlon hat. Vorallem die tolle Präsentation der Ergebnisse, die abwechslungsreichen Übungen und nicht zuletzt Kalli und sein Engagement für Squash machen die Sache echt zu einem Highlight in jeder Squasherkarriere.

Am Ende steht Platz 5 für Maintal II

Zum Saisonabschluss kommt Maintal II nicht über einen Punkt gegen Darmstadt
79 I hinaus.

Auf Position 4 trat Thomas Rank gegen den wiedererstarkten Thorsten Eisele
an. Rank kam schleppend ins Spiel und gab Satz 1 nicht überraschend mit 9:11
ab. In Satz 2 machte Thomas die entscheidenden Punkte und gewann mit 11:9.
Doch wer nun dachte, dass sich nun die Routine von Rank schrittweise
durchsetzen würde, hatte sich getäuscht. Eisele ließ Rank mit seinem
druchvollen Spiel nach hinten keine Möglichkeit, dem Spiel mit seinen sonst
üblichen unorthodoxen Schlägen den Stempel aufzudrücken. Am Ende gelang
Eisele ein etwas überraschender 3:1 Erfolg für Darmstadt.

Auf Position 3 trafen Jonas Plickert und Thomas Hahn aufeinander. Von der
Papierform her ein sehr interessantes Spiel, da Plickerts Formkurve jüngst
stark nach oben zeigt und Hahn nach langer Verletzungsphase seine frühere
Spielstärke wiedererlangt hat. Plickert setzte Hahn von Beginn an unter
Druck, spielte sehr konzentriert und engagiert – besonders als es darauf
ankam. Plickert ließ unnötige “Experimente” sein, dies führte dazu, dass
Hahn – zum Teil trotz komfortabler Führung – in jedem Satz die
entscheidenden Fehler machte. 3:0 für Plickert – Ausgleich 1:1.

Das “zweier”-Spiel zwischen Ritter und Hasse ging klar an Hasse. Ritter
spielte zwar nicht schlecht, allerdings nicht zwingend genug um Hasse
wirklich in Bedrängnis zu bringen. Ein wenig fehlt noch der unbedingte
Siegeswille – ansonsten ist ein Aufwärtstrend erkennbar. In den Sätzen eins
und zwei dominierte Ritter zeitweise das “T”, Hasse konnte sich aber immer
wieder geschickt aus der Defensive befreien und gewann die Sätze mit 11:9
und 11:8. Satz 3 ging dann deutlich an Hasse mit 11:4.

Analog dem letzten Spiel in Gießen musste nun Kapitän Wetzstein auf Position
1 gegen Denis Creter wenigsten noch das Unentschieden retten. Immer noch auf
Grund der hartnäckiigen Erkältung gehändigkapt spielte Wetzstein zu Beginn
extrem ruhig und fehlerfrei. Die Strategie war auf Qualität seiner Schläge
ausgelegt – was insgesamt auch sehr gut gelang. Satz eins ging folgerichtig
mit 11:3 deutlich an Wetzstein. In den Sätzen 2 und 3 drehte sich das Blatt,
da sich sein Kontrahent offensichtlich vorgenommen hatte Wetzstein endlich
einmal zu besiegen (blieb ihm bisher verwehrt). Wetzstein wollte dies aber
nicht zu lassen und gewann in seiner unnachahmlichen Art wieder einmal im
fünften Satz – Gesamtergebnis 2:2 Unentschieden.

Platz 5 ist für die Maintaler zweite nicht zufrieden stellend und bedeutet
die Teilnahme an der “Abstiegs”-Relegation am 04.05. (Austragungsort offen).
Dort treffen die Maintaler erneut auf Darmstadt 79, auf Marburg II und auf
Darmstadt 81. Nur der 1. Platz in dieser Relegationsrunde garantiert einen
Platz in der Hessenliga – jetzt heißt es nachsitzen und sich auf die
Relegation gut vorzubereiten.

 

Spielbericht: Kalli Captain Ritter

Gießen 2 – Maintal 2: Nervenstarker Mannschaftskapitän Wetzstein führt Maintal 2 zum gewonnenen Unentschieden

Im vorletzten Saisonspiel traten die Maintaler beim Schlusslicht
Squash-Pointers Gießen an. An Position 4 traf Thomas Rank auf den in der
Hessenliga noch sieglosen Ingo Hofmann. Der erfahrene Rank hatte mit dem
Giessener im ersten Satz allerdings mehr Mühe als erwartet. Nach
Rückstand konnte er Satz 1 mit einem Kraftakt noch umbiegen, um in den
Sätzen 2 und 3 dann dem Giessener klar die Grenzen aufzuzeigen. Gewohnt
zuverlässig gewann Rank am Ende sein Spiel mit 3:0 und brachte die
Maintaler mit 1:0 in Führung.

Im Anschluss kam es auf Position 3 zur Neuauflage des Hinspiels zwischen
Robert Pylypiw und Jonas Plickert. Pylypiw gilt als sehr “unbequem”, da
er seinen Gegnern grenzwertig wenig Platz zum spielen lässt. Dies machte
Plickert im ersten Satz zu schaffen, der mit 11:8 an den erfahrenen
Pylypiw ging. Sich auf seine läuferischen und kämpferischen Fähigkeiten
besinnend, kam Plickert mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel.
Kompliment dafür, dass Plickert diesmal die richtige Strategie umsetzte:
Er hielt seine Fehlerquote sehr gering, wodurch sein Gießener Kontrahent
zunehmend sein “Rezept” verlor. Am Ende Stand für den in den letzten
Wochen stark verbesserten Plickert ein sicherer 3:1-Erfolg. Revanche für
das Hinpiel geglückt, Maintal führt 2:0.

Nun hatte Kalli Ritter die Chance den Sieg bereits im vorletzten Spiel
einzufahren. Gegen den jungen Giessener Nachwuchsspieler Patrick Haun
konnte Ritter allerdings nichts entgegen setzen. Die aktuell miserable
körperliche Verfassung von Ritter ließ im Maintaler Lager auch keine
Hoffnung aufkommen, das Spiel hintenraus doch noch umzubiegen. Wenige
kurze Phasen, in den sich Ritter noch mal aufbäumte, reichten am Ende
nicht zum wenigstens erhofften Satzgewinn, der die Chancen auf ein
gewonnenes Unentschieden erhöht hätte. Ritter muss leider eine insgesamt
enttäuschende Leistung attestiert werden.

So musste der “alte Haudegen” und Mannschaftskapitän Stefan Wetzstein in
die Bresche springen. Die Voraussetzungen hierfür waren allerdings
denkbar ungünstig, laborierte Wetzstein doch an Magenschmerzen. Der
Junge Giessener Kai Weigand nutze dies eiskalt aus und gewann die ersten
beiden Sätze doch sehr deutlich mit 11:4 bzw. 11:5. Zu Beginn des
dritten Satzes konnte Wetzstein etwas besser dagegenhalten, dennoch
erspielte sich sein junger Widersacher die 10:8-Führung und damit
Matchbälle. Doch nun bäumte sich der Teamleader noch mal auf, schaltete
das Schmerzzentrum aus und erkämpte sich den den 3. Satz mit 12:10 -
dieses Zwischenresultat führte dazu, dass die Mannschaften begannen die
Einzelpunkte zu zählen. Zum Maintaler Pech reichte der Satzgewinn nicht
bereits für ein gewonnenes Unentschieden. Wetzstein riss sich ein
weiteres Mal zusammen und gewann unnachahmlich auch Satz 4 mit 11:7. 2
Punkte für ein gewonnenes Unentschieden waren gesichert. Satz fünf war
dann die Luft raus und Weigand gewann klar mit 11:3.

Mit 19 Punkten liegt der Bundesliga-Ersatz nun auf Platz 5, auf dem die
Mannschaft unabhängig vom letzten Heimpspiel gegen Darmstadt (22.03.,
Mittelpunkt-Sportcenter) verbleiben wird. Auf Grund spezieller Auf- bzw.
Abstiesregelungen ist das Minimalziel Klassenerhalt noch nicht
gesichert.

Spielbericht: Kalli Ritter

Maintal II holt wichtige Punkte gegen den Abstieg

Am gestrigen Mittwoch wollten die Yellowdotler in der Aufstellung Weber, Rank, Plickert und Wetzstein drei Punkte gegen den EFSC einfahren. In dieser Mission startete Weber gegen Maris. Da auch Maris, wie Weber nicht zu der Stammbesetzung des EFSC zählt rechneten sich die Maintaler einen Sieg aus. Allerdings hatte Maris etwas dagegen. So nutzte er jede Gelegenheit aus Weber mit guten Stopps nach vorne zu holen. Dieses bereitet Weber häufig Probleme, da er immer noch mit einer vor einem Jahr erlittenen Knieverletzung zu kämpfen hat. Folglich gewann Maris auch den ersten Satz. In der Satzpause besann sich Weber wieder auf seine Qualitäten und spielte mit mehr Druck und Länge. Dies zwang Maris zu schwächeren Bällen welche Weber gewohnt sicher in die Ecken und Nicks drosch. Die Konsequenz daraus war, dass der zweite Satz deutlich an Weber ging. Wer nun aber dachte, dass das Spiel jetzt Richtung Maintal kippte, der hatte Maris nicht auf der Rechnung. Mit einem couragierten Spiel und viel Kampf nutze er jede Unkonzentriertheit Webers aus und dominierte den dritten Satz. So fand sich Weber plötzlich mit 1:2 Sätzen hinten wieder. Aber die Teamkollegen konnten Webers Zweifel in der Satzpause zerstreuen und der nächste Satz ging wieder sicher an Weber, der nun von einigen Fehlern Maris profitieren konnte. Es ging also in den entscheidenden fünften Satz. In diesem hatte Maris fast die komplette Spielzeit die besseren Karten. Er führte schnell mit zwei, drei Punkten und ließ Weber ein ums andere Mal nicht gut aussehen. Aber dann wendete sich in  der Schlussphase noch einmal das Spiel und Weber traute sich mehr zu, erlief noch so manchen guten Stopp und fand auch sein Gefühl wieder. So kämpfte er sich Punkt für Punkt ran. Maris wurde nervöser und Weber war auf 9:9 dran. Mit zwei unnachahmlichen Winnern vom T aus machte Weber dann das Spiel in alter Manier zu und ließ das Maintaler Lager zum ersten Mal kochen.

 

An Position drei ging es jetzt für Rank darum eine perfekte Ausgangsposition zu schaffen. Im Spiel gegen Jürgen Wolf startete Rank allerdings recht unkonzentriert. So unterliefen im viele Fehler und das präzise Spiel Wolfs setzte sich recht deutlich durch. Allerdings war sich Rank der Wichtigkeit dieses Spieltages bewusst und konzentrierte sich im folgenden Satz mehr auf seine Stärken. So entwickelte sich ein enger Schlagabtausch in dem Rank beim Stand von 7:7 drei Punkte in Folge machte und dann den Satz sicher nach Hause brachte. Damit war die Gegenwehr Wolfs gebrochen. Er verzweifelte zunehmend an den trickreichen Schlägen Ranks und spekulierte oft falsch. Diese Chance ließ sich Rank nicht nehmen und gewann schnell und sicher die nächsten beiden Sätze und damit das Spiel. Somit war ein Punkt schonmal gewiss. Aber Maintal wollte und brauchte mehr.

 

Als Nummer zwei der Mannschaften waren Plickert und Jared Butz nun an der Reihe. Plickert legte gleich gut los. Zog konzentriert und sicher davon und siegte im ersten Satz deutlich. Allerdings ist Butz dafür bekannt sich im ersten Satz etwas zurück zu nehmen und dann anzugreifen. So kam es auch diesmal. Butz zog das Tempo an, dominierte das T und machte es Plickert sehr schwer Punkte zu gewinnen. So ging der zweite Satz an Butz. Im Dritten verlor Plickert vollkommen seinen Faden und hatte dem guten Spiel Butz nichts mehr entgegen zu setzen. Auch im vierten Satz war sowohl die Länge wie auch das Tempo von Plickert nicht mehr gut genug und Butz hatte relativ leichtes Spiel um den Anschluss für den EFSC herzustellen.

 

Jetzt ging es also für den Mannschaftsführer Stefan Wetzstein gegen den Trainingskollegen und Ex- Maintaler Alex Hohenadel darum den Gesamtsieg perfekt zu machen. Und daran ließ Stefan auch keine Zweifel aufkommen. Zumindest im ersten Satz. Mit gewohnt sicherem und platziertem Spiel ließ er Hohenadel viel Arbeit verrichten aber kaum Punkte gewinnen. Mit tollen Stopps und Boasts machte Wetzstein die Punkte und gewann den ersten Satz sicher. Im Zweiten bäumte sich Hohenadel aber auf und zeigte seine Klasse. Präzise Longlines und eine kleine Schwächephase Wetzsteins reichten aus, dass Hohenadel den zweiten Satz knapp für sich entscheiden konnte. Dies wollte Wetzstein so aber nicht stehen lassen und zog in den folgenden Sätzen nochmal merklich an. Dieses höhere Tempo und die Präzision Wetzsteins waren zu viel für Hohenadel. Folglich gingen die nächsten beiden Sätze klar und verdient an Wetzstein.

Damit war ein ganz wichtiger Sieg eingefahren.

 

Nun geht es am morgigen Freitag für die Bundesligareserve schon weiter mit dem Abstiegskampf gegen Gießen.

 

 

Spielbericht: Jonas Plickert

Kassel I vs Maintal II

Spielbericht Kassel I vs. Maintal II
Am Sonntag, 03.03.2013 musste die 2. Mannschaft nach Kassel reisen.
An Pos. 4 begannen die Maintaler nervös, was sich im laufe des Spiels gegen Julian Brückner fortsetzte, so dass dieses Spiel mit 0:3 verloren ging.
An Pos. 3 spielte nun Andreas Hitsch gegen Thomas Rank. Thomas konnte den ersten Satz noch ausgeglichen gestalten, welchen er aber mit 9:11 abgeben musste. In den nächsten beiden Sätzen konnte Thomas dem Druck von Andreas immer weniger Stand halten und so verlor er das Spiel relativ deutlich mit 0:3.
Nun war Jonas Plickert an der Reihe gegen Andre Schmidt. Der erste Satz war zugleich ein Krimmi. Die Ballwechsel gestalteten sich lang und waren umkämpft. Am Ende hatte Jonas die Nase vorn und konnte diesen Satz mit 12:10 gewinnen. Im zweiten Satz forcierte Andre das Tempo und machte kaum noch Fehler. Der Satz ging klar mit 11:2 an Andre. Der erste Satz hatte wohl zu viel Kraft gekostet. Dies merkte man auch im dritten Satz, der ebenso mit 2:11 verloren ging. Jonas bäumte sich nun noch mal auf und kämpfte wie ein Löwe. Doch das glücklichere Ende hatte Andre, der den Satz mit 12:10 gewann und somit auch das Spiel.
An Pos. 1 durfte sich (das war allen klar) Stefan eine Abfuhr abholen. In Kassel spielte an diesem Wochenende der englische Profi Declan James, welcher das Spiel zu jeder Zeit dominierte und klar 3:0 gewann.
Diese 0:4 Niederlage muss die zweite Mannschaft nun schnell wegstecken, da nun noch die wichtigen Spiele anstehen, in denen man punkten muss.
Die nächsten Spiele: Mittwoch, 06.03.2013 zu Hause gegen den EFSC, am Freitag, 08.03.2013 in Gießen und am Freitag, 22.03.2013 – das letzte Spiel der Saison – zu Hause gegen Darmstadt.
Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung, so dass wir den Klassenerhalt in der Hessenliga schaffen. Danke.

Maintal II vs. Seligenstadt I

Maintal unterliegt Seligenstadt mit 1:3

Beide Mannschaften traten in kompletter Stammbesetzung an, was zumindest „auf dem Papier“ eine spannende und ausgeglichene Begegnung versprach. Doch letzlich musste sich die 2. Mannschaft der aufgrund langer Spielpause fehlenden Fitness von Kalli „Captain“ Ritter und der Krankheit von Stefan Wetzstein dem Team aus Seligenstadt mit 1:3 geschlagen geben.

An Pos. 4 fand Thomas Rank gegen einen starken Mickulas Macko nie zu seinem eigenen Spiel und verlor deutlich mit 0:3. Egal was Thomas probierte, Micky hatte immer eine bessere Anwort parat.

Einen besseren Start hatte an Pos. 3 Jonas Plickert, der gegen Adrian Langridge nur im zweiten Satz kurz die Konzentration und somit auch den Satz verlor. Danach kam er wieder besser ins Spiel und gewann verdient mit 3:1.

Mit großem Kampfgeist startete Kalli Ritter gegen Achim Mohler und verlor den ersten Satz nur sehr knapp mit 12:14. Nachdem der zweite Satz schnell an Achim ging, konnte Kalli den 3. Satz mit tollen Stopps und vielen Schlägen gegen die Laufrichtung deutlich mit 11:3 gewinnen. Allerdings fehlte Kalli im 4 Satz aufgrund seiner langen Spielpause die notwendige Fitness und verlor dann doch klar mit 5:11.

Für ein Unentschieden musste daher das Spiel an Pos. 1 gewonnen werden. Stefan Wetzstein hat trotz Erkrankung sein Spiel gegen den zur Zeit sehr fitten Normen Akridge offen gestalten können, trotzdem verlor er die ersten beiden Sätze mit jeweils 6:11. Den 3. Satz konnte Stefan knapp mit 12:10 gewinnen, hatte aber im 4. Satz dem zunehmenden Druck von Normen nichts mehr entgegen zu setzen.

Am nächsten Freitag (22.02.) findet das Nachholspiel gegen den EFSC statt. Es wäre klasse, wenn sich ein paar Fans zum Anfeuern einfinden würden!

 

Spielbericht: Thomas Rank

Marburg I gegen Maintal II

Am Freitag, 25.01.2013 konnte die zweite Maintaler Mannschaft seit längerer Zeit wieder mit Ihrer Stammbesetzung in der Hessenliga spielen.
In das Team rückte wieder der seit mehreren Monaten verletzte Kalli Ritter sowie der seit einigen Wochen verletzte Stefan Wetzstein.

An Pos. 4 spielte Thomas Rank gegen das Marburger Urgestein Michael Kapetanovic.
Im ersten Satz tat sich Thomas etwas schwer gegen den sich tapfer wehrenden Kapetanovic, konnte diesen aber knapp mit 11:9 gewinnen.
Der zweite Satz war wieder äußerst umkämpft, den Thomas mit 9:11 abgeben musste.
Im dritten Satz erhöhte Thomas das Spieltempo und konnte diesen deutlich mit 11:6 gewinnen.
Der vierte Satz war wieder sehr umkämpft, den Kapetanovic unbedingt gewinnen wollte. Doch das glücklichere Händchen hatte Thomas und so gewann er diesen mit 11:9.

Im zweiten Spiel traf Jonas Plickert auf den Marburger Spieler Roman Pahl.
Das Spiel ist einfach zu erklären: Jonas hatte zu jeder Zeit das Spiel im Griff und lies seinem Gegner zu keinem Zeitpunkt wirklich eine Chance.
Jonas beherrschte das Spiel größtenteils durch seine präzisen Longlines, das gute Volleyspiel sowie die wenigen Fehler, die ein Schreiner an einer Hand hätte doppelt abzählen können.
Das Spiel ging klar mit 11:5, 11:6 und 11:5 an Jonas.

Somit hatten die Maintaler einen Punkt sicher im Gepäck.

An Pos. 2 musste für Maintal Kalli Ritter gegen den Marburger Markus Mißbach ran.
Da sich Kalli von vorne rein nicht viel ausgerechnet hatte, waren die Mannschaftskollegen umso mehr überrascht, dass sich Kalli recht teuer verkaufte.
Im ersten Satz wurde Kalli ein wenig überrannt und verlor diesen klar mit 5:11. Im zweiten Satz hatte Kalli erkennbar mehr Freude am Spiel und wollte nun doch nicht sang- und klanglos unter gehen und erkämpfte sich diesen Satz knapp mit 11:9. Dies hatte Kalli sehr viel Kraft gekostet und so musste er den dritten Satz deutlich mit 3:11 abgeben.
Im vierten Satz bäumte sich Kalli noch mal gegen die schwindende Kondition. Aber man merkte rasch, dass Kalli seinen großen Trainingsrückstand Tribut zollen musste und so verlor Kalli diesen Satz mit 7:11. Diese Leistung war nach einer so langen Verletzungspause nicht hoch genug anzurechnen.

An Pos. 1 spielte Stefan Wetzstein gegen den bisher in dieser Saison ungeschlagenen Bernhard Redencz. Leider war dieser zu stark und so verlor der Maintaler deutlich mit 6:11, 6:11 und 6:11.

Es fehlten lediglich sieben Punkte zum gewonnenen Unentschieden. Trotzdem reisten die Maintaler zufrieden mit einem Punktgewinn nach Hause.

Mit zunehmender Aufbauzeit der wieder einsatzbereiten Spieler Kalli und Stefan und den Erfolgssäulen Thomas und Jonas, ist die zweite Mannschaft aber zuversichtlich einen guten Mittelfeldplatz, der sich zur Zeit in Platz 4 widerspiegelt, in der Tabelle am Ende der Saison halten zu können.

Monopol II vs. Maintal II

Maintal verliert in der Insel 1:3

Im ersten Spiel der Rückrunde mussten wir davon ausgehen, dass sich unsere Gegner vom SC Monopol Frankfurt für ihre Niederlage in der Hinrunde revanchieren wollen und für das Spiel vor heimischer Kulisse in der Squash-Insel eine starke Mannschaft aufstellen würden. Aus Maintaler Sicht war ein erneuter Sieg sehr unwahrscheinlich, da wir verletzungsbedingt auf Anders Adamson, Stefan Wetzstein und Kalli Ritter verzichten mussten.

Das Spiel an Pos. 4 wurde daher erwartungsgemäß gegen Heiko Schulze haushoch verloren. An Pos. 3 hat uns Frank Kanitzki ausgeholfen, er trat gegen Michael Beck an. Frank konnte anfangs das Spiel noch offen gestalten, musste sich aber letztlich dem druckvolleren Spiel von Michael geschlagen geben und verlor sein Match mit 0:3.

An Pos. 2 trat Thomas Rank gegen Oliver Gerhardts an. Oliver hatte einen schlechten Start, was Thomas für einen schnellen Satzgewinn nutzen konnte. Im Verlauf des Spiels wurde Oliver jedoch immer stärker und konnte im zweiten Satz gleich drei Satzbälle von Thomas abwehren und diesen noch gewinnen. Auch in den beiden nächsten Sätzen hatte Oliver immer knapp die Nase vorn, so dass wir vor dem letzten Spiel schon mit 0:3 zurück lagen.

Trotzdem war Jonas Plickert an Pos. 1 sehr motiviert und zeigte eines seiner besten Spiele überhaupt. Sein Gegner Olivier Garcia ist hinreichend bekannt für schnelle Beinarbeit und gute Technik, aber er konnte dem sehr konzentriert und gradlinig spielenden Jonas keinen einzigen Satz abnehmen. Jonas gewann völlig verdient mit 3:0.

Wir bedanken uns bei den Ersatzspielern für Ihren Einsatz und wünschen unseren Stammspielern, dass ihre Verletzungen gut verheilen!

Unser nächstes Spiel findet am 18.01. in Maintal gegen den EFSC Frankfurt statt.

 

Spielbericht: Thomas Rank

Darmstadt 79 vs. Maintal II

Das letzte Spiel der Hinrunde fand für die zweite Maintaler Mannschaft in Darmstadt statt. Da die Darmstäder mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten, mussten sie mit einer Nottruppe antreten. Diese bestand aus

  1. Dennis Creter
  2. Thomas Hahn
  3. Dominique Achard
  4. Malte Ahrens.

Für Maintal trat die normale Aufstellung mit

  1. Stefan Wetzstein
  2. Jonas Plickert
  3. Thomas Rank
  4. Sascha Caspari       an.

 

Die ersten zwei Partien sind schnell erzählt, gegen die Ersatzleute  machten Sascha und Thomas kurzen Prozess.

Caspari gönnte Ahrens nur 13 Punkte in den drei Sätzen. Rank hatte sich wohl zum Ziel gesetzt das zu Unterbieten. Dabei legte er los wie ein Feuerwehrmann. So gab es für Achard in den Sätzen 0,3,3 Punkte zu holen.

Jetzt ging Plickert gegen Hahn in den Court. Plickert kämpft im Moment mit seiner Form.  Umso zufriedener wirkten die Maintaler, als Plickert den ersten Satz glatt mit 11:3 gewann. Aber danach kam  Hahn besser ins Spiel. Dieses wurde so auch ausgeglichener aber in den folgenden 3 Sätzen hatte Hahn immer das bessere Ende für sich. Somit ging es für Wetzstein darum den zweiten Sieg in Folge klar zu stellen. Dieses machte er auch sehr souverän, Creter kam nicht ins Spiel und Wetzstein zog sein Spiel sicher durch. Nur im zweiten Satz musste er etwas mit seiner Konzentration kämpfen. Gewann ihn aber doch noch mit 12:10. Der dritte Satz war dann noch Formsache und Wetzstein hielt das gute Spiel beisammen und machte das Spiel sicher zu.

 

Nach dieser trotz Ausfällen guten Hinserie können die Yellowdotler die Weihnachtszeit genießen und dann möglichst schnell alle Abstiegssorgen wegwischen.

 

 

Spielbericht Jonas Plickert

Maintal II vs. Gießen II

Im Nachholspiel am heutigen Mittwoch den 12.12.12 ging es für die Maintaler darum den Sprung von einem Abstiegsplatz zu schaffen. Dieses Ziel sollte gegen die junge Gießener Mannschaft realisierbar sein. Vor allem da man auf den Bundesliga Sieger Anders Adamson zurückgreifen konnte.

 

Maintal stellte folglich die stärkste mögliche Mannschaft mit

  1. Adamson
  2. Wetzstein
  3. Plickert
  4. Rank

auf. Diese hatten es mit Kai Weigand, Patrick Haun, Robert Pylypiw und Peter Lemmer zu tun.
Zuerst gingen Thomas Rank und Peter Lemmer in den Court. Diese Begegnung nahm auch schnell den von Maintal erhofften Verlauf. Rank spielte ein ums andere Mal Lemmer aus und geriet fast nie in Verlegenheit. So war das 3:0 mit nur 11 abgegebenen Punkten auch in der Höhe verdient.

Nun kam es zu der Partie zwischen Plickert und Pylypiw. Plickert startete sehr konzentriert und ließ sich auch nicht von der körperbetonten Spielweise seines Gegenübers aus dem Konzept bringen. Folglich war der erste Satz eine klare Angelegenheit (11:6). Im zweiten kam Pylypiw besser in das Spiel, welches auch offener wurde. In der Mitte des Satzes kippte die Begegnung allerdings leider zu Ungunsten der Maintaler. Pylypiw entschied sich in einer klaren Let Situation den Ball voll durchzuziehen. Dabei traf er den an die Wand gerückten Plickert recht unglücklich am Gesäß. Nach kurzer Pause ging das Spiel trotzdem weiter, aber Plickert war von diesem Moment an vollkommen von der Rolle. Er versuchte sehr aggressiv in die Bälle zu gehen, welches aber ein zu ungenaues Spiel zur Folge hatte. Dieses nutzte Pylypiw geschickt aus und zog Punkt um Punkt und Satz um Satz davon. Trotz intensivem Coaching gelang es Plickert nicht in eine vernünftige Spur zurückzufinden und so gewann Pylypiw überraschend aber nicht unverdient mit 3:1.

Plötzlich war also doch Druck zu spüren.
Diesem hielt Adamson an Position eins allerdings gewohnt souverän stand. Trotz einer guten kämpferischen Leistung mit zum Teil sehr schönen Ballwechseln dominierte Adamson den jungen Weigand und gewann am Schluss 3:0. Wobei er sich in den Sätzen zwei und drei gehörig strecken musste um keinen Satzverlust hinzunehmen.

Das letzte Spiel des Tages musste also die Entscheidung bringen. Das Spiel an Position zwei zwischen Stefan Wetzstein und Patrick Haun. Die beiden Kontrahenten waren in den vorangegangenen Begegnungen immer über die volle Distanz von 5 Sätzen gegangen. Dies erhoffte man sich im Maintaler Lager auch mit Blick auf Freitag zu ersparen. Und Wetzstein startet gut. Mit gewohnter Ruhe und sehr starker Länge in den Schlägen brachte er den schnellen Haun ein ums andere Mal in Bedrängnis. Folglich war der erste Satz mit 11:6 eine klare Sache für Wetzstein. Allerdings schlug Haun im nächsten Satz toll zurück. Er verlagerte das Spiel mehr auf seine Vorhand (Haun ist Linkshänder) und schlug sehr gute Vorhandshots. So stand es wenig überraschend bei der Vorgeschichte 1:1 nach Sätzen. Der dritte Satz wurde nun vorentscheidend. Beide Spieler schraubten ihr Niveau höher und so kam es zu längeren und interessanten Ballwechseln. Wetzstein setzte voll auf seine Präzision und seine „Angrifflobs“ dagegen versuchte Haun sein variantenreiches und schnelles Spiel zu setzten. Am Ende hatte Wetzstein die Nase hauchdünn mit 12:10 vorne. Nun schien er den Schlüssel gefunden zu haben. Im vierten Satz hatte immer mehr Probleme mit dem erfahreneren Wetzstein und so verlor er den Satz mit 11:7 und Maintal konnte den wichtigen Saisonsieg einfahren.

Ein ganz besonderer Dank geht an die zahlreichen Zuschauer. So ist dieser Mittwoch zu einem wahren Squasherlebnis geworden.

Hoffentlich kann man häufiger so eine Kulisse zu den Hessenliga Spielen begrüßen.

Die nächste Gelegenheit bietet sich am Freitag, dort steht das schwierige Auswärtsspiel in Darmstadt auf dem Programm.

 

Spielbericht: Jonas Plickert